"De omnibus dubitandum."
("An allem ist zu zweifeln.")
Der nächste Schritt auf dem Weg in die Geistesgesellschaft ist die konstruktiv-kritische
DISKUSSION
der Konzeption und der zusätzlichen Informationen mit dem Ziel der inhaltlichen Vertiefung, Erweiterung und Präzisierung der Konzeption zu einer umfassenden Theorie der Geistesgesellschaft.
Regeln
1. Das Ziel der Diskussion besteht in der konstruktiven Kritik der Konzeption und ihrer Weiterentwicklung zu einer umfassenden Theorie der Geistesgesellschaft. Grundprinzip allen Denkens und Handelns in der Geistesgesellschaft ist die Ausgewogenheit. Wir sollten also nicht nur wissen, wogegen wir sind, sondern auch wofür!
2. Erwünscht sind alle Gedanken, Hinweise und Kritiken, die diesem Ziel dienlich sind.
3. Alle Beiträge sollten in ihrer Form und Ausdrucksweise den Mindestanforderungen an den gegenseitigen Anstand und eine zivilisierte Diskussionskultur entsprechen. Vorsätzliche und fahrlässige Boshaftigkeiten fliegen mit kühnem Schwung in den Papierkorb. (Vorsicht auch mit Worten oder ganzen Sätzen in Großbuchstaben! Das gilt als Brüllen und kann sehr unangenehm ankommen.) Auch Beiträge mit chauvinistischen, sexistischen, Gewalt verherrlichenden und sonstigen extremistischen Inhalten landen alternativlos im Papierkorb.
4. Wir wollen hier keine Diskussion um ihrer selbst Willen führen. Diskussionen, die zum Selbstzweck werden, delegieren wir (entsprechend der Verteilung der Entscheidungsbefugnis in der Geistesgesellschaft) an die jeweiligen Betroffen. Sie können untereinander zwanglos weiter diskutieren und sich wieder an die ganze Gemeinschaft wenden, wenn sie zu einem Ergebnis kommen, das alle Betroffenen interessieren könnte.
Moderation
Für die meisten wird das Konzept der Geistesgesellschaft zumindest teilweise neu sein und es wird auch für die Sympathisant/innen dieser Idee eine Zeit lang dauern, ehe sie sich damit richtig angefreundet haben. Deshalb übernehme ich zunächst selbst die gesamte Moderation der Diskussion, die sich allerdings aus Kapazitätsgründen beschränken wird auf a) die Korrektur meiner Konzeption und b) eine Datensammlung zu den einzelnen Sachgebieten.
Um die Datensammlung nicht zum Selbstzweck werden zu lassen, soll die Moderation aller Sachgebiete der Gesamtkonzeption an entsprechende Räte übergeben werden. Wer in solch einer Diskussions-Gemeinschaft als Moderator in einem Rat (mit)arbeiten kann und will, ist aufgefordert, mir das zu signalisieren. Interessenten sollten außer den technischen und zeitlichen Voraussetzungen natürlich auch ein möglichst hohes Grundinteresse (Wollen) an dem Gesamtkonzept und Grundwissen (Können) auf dem jeweiligen Fachgebiet mitbringen. Die (Aus-, Wieder- und Ab-) Wahl der (Moderatoren-) Räte erfolgt wie bei jeder Organisationsstruktur in der Geistesgesellschaft durch die jeweils Betroffenen, also alle (interessierten) Mitglieder der Diskussions-Gemeinschaft. Wer sich in einem Rat missverstanden oder ausgegrenzt fühlt, der kann entweder trotzdem dort weiter mitarbeiten oder (erst mal) allein arbeiten und eventuell später eine neue Gemeinschaft (mit oder ohne Rat) aufbauen.
Inhalte
Inhaltlich liegt mit den einzelnen Diskussionsfeldern ein riesiges Neuland vor uns, das darauf wartet, bearbeitet zu werden. Die äußeren Eckpunkte dieses Neulands sind durch die Konzeption abgesteckt. Wir bearbeiten in der Diskussion generell zwei Hauptaufgaben: 1. die konstruktive Kritik der Konzeption selbst und 2. die Vertiefung und Erweiterung der einzelnen Sachgebiete zu einer umfassenden Gesellschaftstheorie.
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Kritik der Konzeption
Fast vier Jahre lang habe ich bis zu 12 Stunden täglich an dieser Konzeption gearbeitet. Dennoch ist sie natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Deshalb sind alle kritisch-konstruktiven Hinweise, Korrektur- und Ergänzungsvorschläge von der Wortwahl bis zu erkenntnistheoretischen Grundpositionen willkommen.
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Ausarbeitung der Gesellschaftstheorie in den einzelnen Sachgebieten
Meine Konzeption ist quasi nur der Boden, auf dem die einzelnen (Themen-) Felder der Theorie der Geistesgesellschaft bestellt werden sollen. Jedes Themenfeld der Gesellschaft muss theoretisch ausreichend gut vorbereitet werden, damit die Saat der gesellschaftlichen Praxis darin aufgehen und gedeihen kann. Die Themenfelder entsprechen in etwa den Politikfelder unseres Landes: Staatsmacht - Wirtschaft - Finanzen - Gesundheit - Bildung - Forschung - Information - Justiz - Polizei - Geheimdienste - Militär...
Diese Themenfelder sollen untereinander abgestimmt, abgegrenzt und gegebenenfalls ergänzt oder ersetzt werden und dann von Fachleuten oder fachlich Interessierten im Sinne der Grundkonzeption bearbeitet werden. Die Bearbeitung beginnt bei ganz elementaren Fragen wie zum Beispiel, ob wir überhaupt noch eine Armee brauchen. Wenn wir sie brauchen, dann muss der gesamte Aufbau und die Funktion der Armee so detailliert beschrieben werden, dass sie nach dieser "Vorschrift" auf- oder umgebaut werden kann. Das Gleiche gilt analog für alle anderen Bereiche der Gesellschaft.
Wünschenswert wäre, dass die jeweiligen Interessenten an einem (oder mehreren) der Themen analog zu meiner Grundkonzeption einen konzeptionellen Vorschlag entwerfen und zur Diskussion stellen.
Wie kann
man
mitmachen?
Ganz einfach: Konzeption besorgen, studieren und allein oder zusammen mit Gleichgesinnten zu einem oder mehreren Themen mitdenken und mitdiskutieren.