Die Geistesgesellschaft
Kritik des Kapitalismus und des Sozialismus

 

"Wer nichts weiß, muss alles glauben."

(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Wir leben in einer Welt, die vom Kapitalismus beherrscht wird. Die Reste des Sozialismus sterben langsam aber sicher ab.

Geld regiert die Welt! Und wer regiert das Geld? Worin liegen die Ursachen der Krisen des Kapitalismus? Ist der scheinbar unabwendbare Kapitalismus wirklich das Beste, was wir als angeblich vernunftbegabte Wesen erreichen können? Und was ist eigentlich schief gelaufen im Sozialismus, den die Utopisten erträumt, den Karl Marx und Friedrich Engels wissenschaftlich begründet und an den Millionen von Menschen geglaubt haben in der Hoffnung auf eine gerechte Zukunft in der Welt?

Über diese und viele andere Fragen habe ich mehr als vier Jahre lang intensiv nachgedacht, habe Werke von Aristoteles, Rousseau, Kant, Marx und einigen modernen Denkern studiert und aus der konstruktiven Kritik von Kapitalismus und Sozialismus ein Modell für eine nachkapitalistische Gesellschaft entwickelt. Diese ökonomisch effiziente, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Gesellschaft nenne ich nach ihrer zentralen inneren Triebkraft - dem Geist, dem Verstand, der Vernunft - ...

   

 

Was will ich?

Ich möchte zeigen, wo wir Affenmenschen natur- und gesellschaftswissenschaftlich stehen und wohin unsere weitere Entwicklung gehen könnte. (Beinahe hätte ich gesagt: ... gehen wird.)

Dafür lade ich alle Interessent/innen ein,

- sich über die Vision der Geistesgesellschaft zu informieren,

- diese Konzeption kritisch und konstruktiv zu diskutieren und

- die schrittweise Umsetzung der Theorie in die Praxis zu organisieren.

Kurzum: Ich will die letzte Etappe der Menschwerdung des Affen nicht nur passiv beobachten, sondern aktiv unterstützen.

 

Wer bin ich?

Ich bin...

... Dr. Markus Schade,

... Jahrgang 1954,

... ein Berliner.

 

... Wissenschaftler aus Passion + kleiner Einzelunternehmer =  unabhängiger Querdenker.

 

Das Problem

Ökonomisch reduzieren sich die Krisen des Kapitalismus im Kern auf den im Kapital verborgenen Grundwiderspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung oder einfach gesagt: Viele arbeiten für den Gewinn Weniger. Politisch besteht das Kernproblem in der vom Kapital immer wieder reproduzierten Teilung der Gesellschaft in Herrscher und Beherrschte oder einfach gesagt: Wir leben in einer Zuschauer-Demokratie, in der eine Minderheit die Mehrheit beherrscht.

Da das Kapital in seiner sich wechselseitig bedingenden Einheit von Geld und Macht aber die politökonomische Basis dieses Systems ist, kann der Kapitalismus es nicht abschaffen und seine Krisen deshalb niemals nachhaltig lösen, ohne sich selbst aufzugeben. Der Kapitalismus hat folglich nicht nur ein Problem - er ist das Problem!

 

Die Herausforderung

Wie gehen wir mit diesem Problem um? Nach dem Motto "Love it, leave it or change it!" (Liebe es, verlasse es oder ändere es!) gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten der Reaktion auf die Krisen: Wir können 1. alles beim Alten lassen und den Kapitalismus lieben, was die meisten von uns unbeirrt tun jedoch mit zunehmendem Herzschmerz; wir können 2. der Herrschaft des Kapitals entfliehen, was uns aber schwer fallen dürfte, solange wir einigermaßen zivilisiert leben wollen, oder wir können 3. das System verändern, was eine schwierige Herausforderung, aber der einzig nachhaltige Lösungsweg zu sein scheint.

 

Der Lösungsansatz

Wenn das Kapital die Hauptursache der gesellschaftlichen Krisen der Gegenwart ist, dann müsste seine Abschaffung die Lösung sein. Aber was heißt das eigentlich, das Kapital abzuschaffen? Das bedeutet im Kern eine Neuverteilung der politischen und ökonomischen Entscheidungsbefugnis, also eine neuartige Verteilung und Ausübung der Macht. Ökonomisch heißt das, dass die Produzent/innen selbst über die Produktion und die Produkte bestimmen und sich niemand mehr die Produkte fremder Arbeit aneignen kann. Und politisch heißt das, aus unserer Zuschauer-Demokratie eine selbstbestimmte Teilnehmer-Demokratie  zu machen.

Mein zentraler Lösungsansatz heißt also: (politische und ökonomische) Selbstbestimmung!

 

Und wie soll das gehen?

Wie das generell funktionieren kann ohne neue (oder alte) Sozialismus-Experimente und ohne Revolution, das zeige ich in der Konzeption...